Lavendel ist eine Pflanze, die auf dem Feld oder im Garten bis zu einem Meter hoch werden kann – allerdings nur, wenn Sie sie richtig düngen. Der Lavendel gehört zu den Halbstrauch-Gewächsen, das erklärt auch seine Größe. Die Pflanze ist an sich relativ anspruchslos. Kurze Trockenepisoden, wenn einmal kein Regen fällt, überstehen die Pflanzen ebenso wie Phasen mit einem Überschuss an Nässe. Der Lavendel benötigt lediglich ein sonniges Plätzen, je nach Sorte sollte der Standort leicht geschützt sein, etwas Wasser und einen kalkreichen Boden. Normalerweise zieht der Lavendel die Nährstoffe, die er braucht aus dem Boden, in dem er steht. Um jedoch das Wachstum etwas anzukurbeln und im nächsten Sommer ein prachtvolles Lila-Pflanzenmeer im Garten zu haben, können Sie mit etwas Dünger nachhelfen.

 

Beim Düngen von Lavendel sollten Sie immer die Bodenqualität mit berücksichtigen, damit Sie nicht über-düngen. Idealerweise bereiten Sie den Boden vor dem Einpflanzen vor. Um das Wachstum der Lavendel-Sträucher zu beschleunigen, genügt es, die Pflanze alle zwei Wochen mit einem Universaldünger zu düngen. Nehmen Sie dazu den Pflanzendünger und geben Sie ihn dem Gießwasser bei. Bei Bedarf können Sie noch etwas kalk dazu geben. Düngen Sie besser nicht mit Holzspänen. Der Grund ist, dass der Lavendel nur eine geringe Dosierung mit einem stickstoffarmen Dünger verträgt. Das ist das Beste für die Pflanze. Wenn Sie den Lavendel mit einem stickstoffhaltigen Dünger über-düngen, kann es passieren, dass die Triebe der Pflanze in die Länge schießen. Dadurch verliert die Pflanze an Stabilität und droht leicht auseinanderzufallen. Wer zu viel, zu schnell möchte, wird dabei bestraft. Besser ist, die Pflanze ihren eigenen Wachstumsrhythmus finden zu lassen. Wenn Sie ihren Lavendel optimal düngen haben Sie viele schöne Sommer Freude an Ihrer Pflanze.

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